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Architektonisches Konzept und Umsetzung

Das architektonische entwickelte sich aus dem inhaltlichen Konzept. Da bereits Teil eines Einrichtungshauses, verkörpert das Designmuseum eine innovative Form eines Ausstellungskonzeptes. Zwei Vorgaben prägten das architektonische Konzept: 1. Der sensible, beinahe chirurgische Umgang mit der Struktur im Bestand. Das Designmuseum soll als Implantat einen Synergieeffekt erzielen, dem Raum eine neue Atmosphäre geben. Ihn nicht zerstören, sondern aufwerten, bereichern und zonieren. 2. Das Designmuseum soll soll beim Besucher Neugierde wecken, indem es sich wie selbstverständlich als eigenständig ablesbarer Körper darstellt. Der Besucher erhält beim Betreten die Möglichkeit, einen kontemplativen, sinnlich zurückhaltenden Raum zu erleben, um sich voll und ganz auf die Exponate konzentrieren zu können.

Die organische Struktur des Objektes beschränkte die bauliche Umsetzbarkeit auf wenige Konsturktionsarten. Die Wahl fiel schließlich auf das Rabitzverfahren, das die Ausbildung von zweifach gekrümmten Oberflächen problemlos zuläßt und gleichzeitig Architekt und Ausführenden die Möglichkeit gibt, skulpturale Detaillösungen vor Ort gemeinsam zu entscheiden.

Bei der Umsetzung bestand die Hauptanforderung in Schaffung einer Raumskulptur von dauerhaftem Bestand und möglichst geringem Gewicht. Die Tragkonstruktion besteht aus leichten Drahtgitterträgern in Fachwerkbauweise. Diese wurden anhand von Schnittplänen vergefertigt. Die Drähte haben einen Durchmesser von vier bis acht Millimetern. Das Gesamtgewicht der ca. 250 qm großen Hüllfläche beträgt ca. 12 t. Zur Verdichtung der Konstruktion waren 2.200 lfm Rundeisen erforderlich.